Leistungen

Die Leistungen unserer Praxis:

 

Magenspiegelung

Bei der Gastroskopie (= Magenspiegelung) wird mit einem etwa kleinfinger-dicken flexiblem Schlauch (Endoskop) in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm eingegangen. Der Schlauch wird über den Mund eingeführt. Über eine hochauflösende Kamera am Vorderende des Endoskops kann der jeweilige Bereich eingesehen werden und auch Bilder oder Videoaufnahmen gemacht werden. Da der Schlauch über Zügel am Vorderende lenkbar ist, kann unter Sicht der Weg sicher durch den Magen-Darm-Trakt erfolgen. Über einen sogenannten Arbeitskanal können Zangen, Bürsten oder Schlingen vorgeschoben werden. Somit ist es möglich Proben zu entnehmen, die es ermöglichen, Magenbakterien (z.B. Helicobacter pylori) festzustellen oder Gewebe mit Entzündungs- oder Krebsverdacht feingeweblich unter dem Mikroskop zu untersuchen (durch den Pathologen). Zur besseren Beurteilung der Schleimhaut wird während der Untersuchung Luft eingeblasen. Weitere Informationen finden Sie auch beim BNG-Artikel über die Magenspiegelung.

Um die Untersuchung so angenehm wie möglich zu gestalten, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Sedierung (Art Kurznarkose) mit Propofol.

Die Assistenz der Untersuchung erfolgt von speziell ausgebildeten medizinischen Fachkräften. Das Endoskop wird vorher gründlich von Hand und nachfolgend in einer automatischen Spülmaschine gereinigt und aufbereitet. Die Hygienische Sauberkeit wird regelmäßig überprüft, zusätzlich zu den regelmäßigen, gesetzlich vorgeschriebenen Hygienekontrollen. Als Vollautomat kommt in unserer Praxis ein modernes Desinfektions-System der Firma CBC zum Einsatz: Cleantop® WM-S. Die Desinfektion erfolgt mittels elektrolytisch gesäuertem Wasser (EAW). Dies ist nicht nur unter Hygiene-Gesichtspunkten effektiv, sondern zudem besonders umweltfreundlich und ökonomisch (im Gegensatz zu den sonst häufig eingesetzten aggressiven Formaldehyd-basierten Reinigungsverfahren).

– BNG-Artikel Magenspiegelung
– Informationen zu Propofol

Dickdarmspiegelung

Bei der Koloskopie (=Dickdarmspiegelung) wird mit einem etwa ringfinger-dicken flexiblem Schlauch (Endoskop) in den Dickdarm und häufig auch den letzten Teil des Dünndarms eingegangen. Der Schlauch wird über den After eingeführt. Über eine hochauflösende Kamera am Vorderende des Endoskops kann der jeweilige Bereich eingesehen werden und auch Bilder oder Videoaufnahmen gemacht werden. Da der Schlauch über Zügel am Vorderende lenkbar ist, kann unter Sicht der Weg sicher durch den Darm erfolgen. Über einen sogenannten Arbeitskanal können Zangen, Bürsten oder Schlingen vorgeschoben werden. Somit ist es möglich Proben zu entnehmen oder Polypen (gutartige oder beginnend bösartige Geschwulstbildungen) zu entfernen. Die Polypen oder Gewebe mit Entzündungs- oder Krebsverdacht werden nachfolgend feingeweblich unter dem Mikroskop untersucht (durch den Pathologen). Zur besseren Beurteilung der Schleimhaut wird während der Untersuchung Luft eingeblasen. Seit 2009 bieten wir ein neues Verfahren zur Darmentfaltung an: Kohlendioxid. Da Kohlendioxid mehr als 150fach schneller als Luft vom Darm aufgenommen und durch den Körper abgeatmet wird, hat man nach der Spiegelung keine möglichen Blähungen. Weitere Informationen zur Dickdarmspiegelung finden Sie auch beim BNG-Artikel über die Darmspiegelung.

Um die Untersuchung so angenehm wie möglich zu gestalten, bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer Sedierung (Art Kurznarkose) mit Propofol(Link zu Propofol).

Die Assistenz der Untersuchung erfolgt von speziell ausgebildeten medizinischen Fachkräften. Das Endoskop wird vorher gründlich von Hand und nachfolgend in einer automatischen Spülmaschine gereinigt und aufbereitet. Die Hygienische Sauberkeit wird regelmäßig überprüft, zusätzlich zu den regelmäßigen, gesetzlich vorgeschriebenen Hygienekontrollen. Als Vollautomat kommt in unserer Praxis ein modernes Desinfektions-System der Firma CBC zum Einsatz: Cleantop® WM-S. Die Desinfektion erfolgt mittels elektrolytisch gesäuertem Wasser (EAW). Dies ist nicht nur unter Hygiene-Gesichtspunkten effektiv, sondern zudem besonders umweltfreundlich und ökonomisch (im Gegensatz zu den sonst häufig eingesetzten aggressiven Formaldehyd-basierten Reinigungsverfahren).

– BNG-Artikel Darmspiegelung
– Informationen zu Propofol

Sedierung mit Propofol

= Kurznarkose.

Während früher Magen- oder Darmspiegelung häufig ohne Narkose oder nur mit örtlicher Betäubung durchgeführt wurden, werden heutzutage über 80% der Spiegelungen unter Sedierung durchgeführt. Wir bieten eine Sedierung (eine Art Kurznarkose) mit Propofol an, was mittlerweile als Standard in der ambulanten Endoskopie gesehen werden muss. Somit schlafen Sie für wenige Minuten, was eine schmerzlose Untersuchung garantiert.

Selbstverständlich werden während der Untersuchung der Kreislauf und die Atmung kontinuierlich kontrolliert. Nach einer Sedierung mit Propofol können und dürfen Sie am Tag der Untersuchung kein Fahrzeug führen (nicht mehr aktiv am Strassenverkehr teilnehmen). Hierauf weisen wir Sie ausdrücklich hin! Am besten bringen Sie Angehörige oder Freunde mit, die Sie begleiten/abholen.

 

Endoskopie mittels Kohlendioxid

Viele Neuerungen in der Vorbereitung und Durchführung haben die Dickdarmspiegelung für die Patienten angenehmer gemacht. Durch den Einsatz von Kohlendioxid kann nun auch das Befinden nach der Spiegelung verbessert werden: Um den Darm gut zu entfalten und somit optimal beurteilen zu können, wird über das Koloskop während der Untersuchung Luft eingegeben. Obwohl versucht wird, diese Luft wieder abzusaugen, bleibt mehr oder weniger davon im Darm (abhängig von Untersuchungsdauer und Gestalt des Darmes.). Diese kann, bis sie den Darm wieder verlassen hat, öfters zu Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden führen (Blähungen). Mit einer neuen Technologie kann man den Darm statt mit Luft mit Kohlendioxid entfalten. Während Luft kaum vom Darm aufgenommen werden kann, wird Kohlendioxid 150-mal besser über die Darmzellen aufgenommen und vom Körper abgeatmet. Auf diese Weise ist der Darm rasch nach der Untersuchung entbläht und macht keine Beschwerden. Wir freuen uns, Ihnen diese neue, nebenwirkungsfreie Technologie anbieten zu können, die das Wohlbefinden nach der Dickdarmspiegelung noch weiter verbessert.

Kapselspiegelung (Dünndarm)

Lange Zeit war der Dünndarm die „Black Box“ im Magen-Darm-Trakt. Inzwischen ist es jedoch mittels einer sogenannten Video-Kapsel möglich, auch diesen Teil des Verdauungstrakts zu spiegeln. Die Kapsel ist speziell geeignet für Patienten mit unklarem Blutverlust bei unauffälliger Magen- und Dickdarmspiegelung. Seit Ende 2010 steht diese Methode auch gesetzlich versicherten Patienten im Rahmen der ambulanten Diagnostik zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Kapselspiegelung zur Klärung von unklaren Bauchschmerzen und Durchfällen eingesetzt werden (Ausnahmeindikation!). In der Kapsel befindet sich eine Mini-Kamera, die über ca. 8 Stunden 2 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Die Bilder werden über einen Datenrekorder aufgezeichnet. Diese werden nach der Aufzeichnung auf einen Computer übertragen, sodass der Arzt diese Bilder schließlich auswerten kann. Zum Beispiel können so Entzündungen sichtbar gemacht werden und Blutungsquellen entdeckt werden. Daneben dient dies Methode auch zur Feststellung von Engstellen oder Tumore im Dünndarm. Über die am Körper platzierten Elektroden kann die jeweilige Lage der Kapsel geortet werden. Dies ist wichtig, da man ggf. nachfolgend mit speziellen Endoskopen (sog. Doppel-Ballon-Enteroskopie) an die Stelle zu gelangen versucht. So einfach das Schlucken der Kapsel erscheint, so wichtig ist auch hier, dass der komplette Verdauungstrakt gut gereinigt ist. Entsprechend muss eine ähnliche Vorbereitung wie zur Dickdarmspiegelung erfolgen. Die Mini-Kamera ist etwa so groß wie eine größere Tablette und wird mit etwas Wasser eingenommen. In der Regel wird die Kapsel innerhalb von drei Tagen mit dem Stuhlgang ausgeschieden (meist unbemerkt). Die Kapsel ist dann wertlos und kann entsorgt werden. Weitere Informationen zur Kapselspiegelung finden Sie auch beim BNG-Artikel über die Kapselendoskopie.

– BNG-Artikel Kapselendoskopie

Ösophagusmanometrie & pH-Metrie

= Druck- und Säuremessung der Speiseröhre.

Sodbrennen ist ein häufiges Problem unserer heutigen Gesellschaft – bis zu 20% der Bevölkerung leidet hierunter. Dazu kommen sogenannte untypische Beschwerden, die zwar durch Rückfluss von Mageninhalt bedingt sind, aber nicht das klassische Brennen hinter der Brust verursachen (z.B. Husten, Räuspern, Schluckbeschwerden usw.). Etwa 60% der Refluxkranken zeigen KEINE erosiven Veränderungen in der Speiseröhre, sind also durch die Magenspiegelung nicht sicher zu diagnostizieren. Aus diesem Grunde muss man in bestimmten Fällen den direkten Nachweis von vermehrter Magensäure in der Speiseröhre führen, d.h. die Magensäure in der Speiseröhre messen. Dies wird in der 24-h-pH-metrie der Speiseröhre getan. Ebenso können die Druckwellen in der Speiseröhre gemessen werden, um Rückschlüsse auf zugrundeliegende Erkrankungen ziehen zu können.

Als eine der wenigen Praxen in Süddeutschland führen wir die Messung von Magensäure in der Speiseröhre über 24 Stunden, die Druckmessung (Manometrie) und die Refluxmessung (Impedanzmessung) durch. Hierzu steht ein hochwertiges Computer-Mess-System der Firma Standard-Instruments zur Verfügung, über das man die Bewegungen der Speiseröhre, wie auch den zeitlichen Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre graphisch darstellen und quantifizieren kann. Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Untersuchung nüchtern sein müssen. Ein Informationsblatt zur Untersuchung und Vorbereitung der Ösophagusmanometrie und 24-h-pH-Metrie haben wir für Sie vorbereitetet (siehe unten).

– Informationsblatt Ösophagusmanometrie
– Informationsblatt 24-h-pH-Metrie

 

Ultraschalluntersuchung

von Bauch, Schilddrüse & Gefäßen.

Der Ultraschall (Sonographie) ist das am häufigsten verwendete bildgebende Verfahren in der Medizin. Es wird sowohl als Vorsorgeuntersuchung wie auch Abklärung von Krankheitsbildern bzw. Verlaufskontrolle eingesetzt. Bei der Sonographie werden Schallwellen unterschiedlicher Frequenz eingesetzt. Diese Schallwellen werden im Körper unterschiedlich stark abgeschwächt bzw. reflektiert. Über die zurückgesendeten Schallwellen kann mittels Computer ein Bild der „durchgeschallten“ Region erstellt werden. Die Sonographie hat ihre große Stärke in der Weichteildiagnostik, wogegen lufthaltige und harte (knochige) Strukturen sehr hinderlich sind. Der Ultraschall ist eine effiziente Methode, ohne Strahlenbelastung die inneren Organe des Menschen zu untersuchen.

Prinzipiell ist für eine Ultraschall-Untersuchung keine spezifische Vorbereitung notwendig. Zur Beurteilung der Gallenblase (und am besten auch für die Bauchspeicheldrüse) sollte der Patient nüchtern erscheinen. Luft (Blähungen) im Bauchraum, aber auch Fettgewebe beeinträchtigt die Qualität des Ultraschallbildes z.T. erheblich.

Mittels des sogenannten Doppler-Verfahrens können auch Fluss-Eigenschaften optisch und akustisch dargestellt werden. Bei der Duplex-Sonographie wird die Flussgeschwindigkeit farbkodiert dargestellt, d.h. durch unterschiedliche „Farbschattierungen“ Flussrichtung (blau-rot) und Geschwindigkeiten (hell-dunkel). Somit ist es möglich, schnell einen Überblick über die Flussgeschwindigkeiten in Blutgefäßen zu erhalten.

Bei der Oberbauchsonographie werden Leber, Gallenblase und –wege, die Bauchspeicheldrüse und die Nieren beurteilt. Bei speziellen Fragestellungen werden Leber- und Bauch-Gefäße, bzw. auch die Nierenarterien beurteilt.

Mit den modernen Ultraschallgeräten ist es auch möglich, die Darmwand (bzw. Abschnitte hiervon) zu beurteilen – insbesondere bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder auch der Blinddarmentzündung ist dies von Bedeutung.

Neben einem modernen Ultraschall-Gerät verfügen wir in unseren Ultraschallräumen auch über einen zweiten Monitor, bei dem der Patient die Untersuchung in der Regel mit verfolgen kann.

Herzultraschall

siehe auch Ultraschall (s.o.)

Bei der Echokardiographie (Herzultraschall) wird nicht nur Form und Bewegung des Herzens betrachtet. Durch Strömungsmessungen im Herzen und in Gefäßen kann zusätzlich die Funktion der Herzklappen beurteilt werden.

Leistungen des allgemeininternistischen Bereiches

Ruhe- & Belastungs-EKG, Lungenfunktion.

Die Funktionsfähigkeit des Herzens und der Lunge kann neben der körperlichen Untersuchung durch Messung der Herzströme (EKG) überprüft werden. Für bestimmte Fragestellungen ist es wichtig, dies unter Belastung zu messen (LZ-EKG wird aktuell nicht mehr in unserer Praxis durchgeführt). Auch die Fähigkeit der Lunge, bestimmte Mengen an Luft aufzunehmen und wieder abzugeben, kann überprüft werden. Hierdurch kann man Rückschlüsse auf die Funktion von Lunge und Bronchien erhalten. Diese Untersuchungen bieten wir Ihnen indikationsbezogen in unserer Praxis an.

Atemteste bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

H2-Laktose, H2-Glukose, H2-Fruktose

Beim H2-Atemtest wird die Ausatemluft im Nüchternzustand und nach Einnahme einer Testsubstanz (z. B. Milchzucker oder Fruchtzucker) gemessen. Kohlenhydrate (einfache und komplexe Zucker) werden normalerweise durch den Darm in das Blut aufgenommen. Ist dieser Vorgang gestört (oder falsche Bakterien im Darm), werden diese Zucker von Bakterien u.a. zu Wasserstoff (H2) verstoffwechselt. Dieser Wasserstoff gelangt über das Blut in die Lunge und kann dann in der Ausatemluft gemessen werden. Je nach Test kann damit eine Laktose-(=Milchzucker), Fruktose-(=Fruchtzucker) oder sonstige Kohlenhydratunverträglichkeiten nachgewiesen werden bzw. Hinweise auf falsche Bakterien im Darm geschlussfolgert werden. Mindestens 2 Wochen vor dem Test dürfen keine Antibiotika eingenommen worden sein oder eine Darmspülung (z. B. i. R. einer Dickdarmspiegelung) erfolgt sein, da hierdurch die Bakterien des Darmes abgetötet bzw. in Ihrer Zusammensetzung verändert sind. Beim Test werden alle 20 Minuten Atemproben entnommen – der Test dauert in der Regel 2 bis 3 Stunden, anschließend werden die Befunde besprochen. Weitere Informationen zu den H2-Atemtesten finden Sie auch im BNG-Artikel über die H2-Atemtests.

– BNG-Artikel H2-Atemtests

Einstellung / Betreuung für Diabetes mellitus

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, bei der ein erhöhter Blutzucker vorliegt. Der starke Harndrang (häufiges Wasserlassen) hat der Krankheit den Namen gegeben: diabetes mellitus = „honig-süßer Durchfluss“. Tatsächlich verbergen sich hierunter sehr unterschiedliche Ursachen. Im Allgemeinen werden zwei Krankheitsbilder unterschieden:

Beim 1 (meist jugendlicher Beginn) liegt ein Insulinmangel vor, beim Typ 2 (häufig auch Altersdiabetes genannt) eine Insulinwirkverlust, sogenannte Insulinresistenz. Entsprechend unterschiedlich sind die Behandlungskonzepte. Der Typ 1 Diabetes mellitus muss immer mit Insulin behandelt werden. Beim Typ 2 Diabetes mellitus kann zunächst mit Kostumstellung, Gewichtsreduktion und Bewegung eine Normalisierung der Blutzucker erreicht werden.  Im weiteren werden dann Tabletten wie Metformin, Glibenclamid/Glimepirid, Repaglinid und Nateglinid, Sitagliptin, Saxagliptin und Vildagliptin eingesetzt. Für spezielle Situationen stehen die GLP-1-Analoga Exenatid, Liraglutid und Exenatid LAR, aber auch in fortgeschrittenen Stadien die unterschiedlichen Insuline zur Verfügung.

Ziel ist die normnahe Blutzuckereinstellung. Zusammen mit Frau Tauplik (Diabetesassistentin DDG) analysiert Dr. Böck die aktuelle Diabetes-Situation und leitet die notwendige Therapie ein. Neben der richtigen medikamentösen Behandlung ist aber auch das Wissen bzgl. der passenden Bewegung und Ernährung Voraussetzung für eine erfolgreiche Diabetes-Behandlung. Dies versuchen wir zu vermitteln.

 

Spezialsprechstunden

für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Leber-, Galleerkrankungen sowie Tumore im Magen-Darm-Bereich

Die Verbesserung der Behandlung und Diagnostik erfordert eine immer weitere Spezialisierung der Ärzte. Entsprechend haben wir uns auf Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts mit Leber und Pankreas spezialisiert. Wir betreuen Patienten mit einem Morbus Crohn bzw. einer Colitis ulcerosa. In der Sprechstunde werden die vielen therapeutischen Optionen einschließlich Azathioprin, MTX und neueren Immunsuppressiva erörtert und eingesetzt. Darüber hinaus arbeiten wir mit den Selbsthilfegruppen zusammen bzw. vermitteln. Bei Leberentzündungen durch Viren (Hepatitis B/C) wird vorwiegend die Diagnostik, aber auch die Therapie z.B. mit Tenofovir und Entecavir durchgeführt. Bei der Hepatitis C gibt es mittlerweile neben der Interferon-Therapie eine Auswahl von neuen Substanzen, die ebenso zum Einsatz kommen bzw. ggf. vermittelt werden.