Praxisumbau

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Die Praxis, die ursprünglich in der Thränstraße mehrere Jahrzehnte zu finden war, zog 1994 in das Ärztehaus WEST in der Söflinger Straße 168 um. Nach 18 Jahren und Neuausrichtung des Schwerpunktes war eine Neugestaltung notwendig, was vom 20.08. bis 12.09.12 erfolgte.

Während das Röntgen früher ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik war, kann durch andere Methoden (Ultraschall, Spiegelungen, Labor) hierauf häufig verzichtet werden. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die bestehende Röntgen-Anlage der Praxis abzubauen. Mit Hilfe der Ulmer Rotarier wurde die Anlage zur weiteren Verwendung nach Afrika gebracht. Im Rahmen dieser Umstrukturierung haben wir die Endoskopieräume komplett neu – großzügiger gestaltet.
Der Boden der gesamten Praxis wurd komplett erneuert und das Praxismobiliar überarbeitet bzw. durch neues ersetzt.
Ohne moderne Datentechnologie geht nichts mehr – eine modernisierte Anlage mit mehreren Servern inklusive Notstromversorgung unterstützt uns bei der Arbeit. Diese Notstromversorgung wurde auf den Bereich der Endoskopie ausgeweitet, sodass auch bei Stromausfall die Spiegelungen sicher zu Ende geführt werden können.
Wir danken an dieser Stelle in besonderer Weise unserem Innenarchitekten W. Gröber (Firma wolf.g, Aalen), der es geschafft hat dieses große Projekt in der geplanten kurzen Zeit auch umzusetzen. Danken wollen wir auch den durchführenden Handwerkersfirmen: Czeschner-Nördlingen (Schreiner), Hartschuh-Ulm (Sanitär), Zag1 Productions-F.Schwendtner (EDV), Schlecker-Ulm (Elektro), Fabo-Aalen (Boden), Buschko-Berghülen (Maler), Walter-Ulm (Klima), Kohnle-Dornstadt (Trockenbau).

Darmkrebsmonat März

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Bereits seit 2002 ruft die Felix Burda Stiftung alljährlich den Darmkrebsmonat März aus. Das Anliegen ist es, die Bevölkerung über Darmkrebs aufzuklären und zur Vorsorge, vor allem zur Koloskopie zu motivieren. Entsprechend wurden viele Prominente ins Boot genommen um unter dem Motto „…aus Liebe zur Vorsorge!“ das Thema Darmkrebs näher zu bringen. Der diesjährige Schirmherr des Darmkrebsmonat März ist Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.

Pro Jahr erkranken knapp 70.000 Menschen neu an Darmkrebs, etwa 280000 sterben daran. Dabei ist diese Krankheit jedoch gut heilbar, wenn man sie rechtzeitig erkennt. Bei etwa 20 von 1.000 Menschen liegt eine erbliche Belastung für Darmkrebs vor. Gerade hier ist Vorsorge, insbesondere die Dickdarmspiegelung wichtig.
In diesem Sinne beteiligte sich die Praxis Mangold/Böck an der Aufklärungskampagne durch einen Beitrag in Regio-TV-Schwaben. Dieser Beitrag wurde am 03.04.12 ausgestrahlt – sie können diesen Beitrag jedoch hier noch einmal ansehen:

Kapselendoskopie nun Kassenleistung

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Seit dem 11.11.2010 ist auch die Kapselendoskopie des Dünndarms (Spiegelung mit einer kleinen Kapsel-Kamera) eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Der gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA) hat beschlossen die Kapselendoskopie des Dünndarms als Untersuchungsmethode bei vermuteter Blutung im „mittleren Darm“(=Dünndarm) in den GKV Leistungskatalog aufzunehmen. Bislang ist diese Leistung noch nicht regelhaft in die Kostenerstattung aufgenommen, sodass weiterhin ein schriftlicher Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden muss. Bei entsprechender Indikation besteht aber ein Anspruch hierauf.

Facharztvertrag Gastroenterologie (73c) mit AOK Baden-Württemberg startet

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Mit Einführung der Hausarztverträge wurde auch für die Fachärzte in Baden-Württemberg eine direktes Abrechnungsverfahren für Fachärzte geplant. – Nun ist es soweit, die Verträge hierzu sind unterschrieben. Nach den Kardiologen sind die Gastroenterologen die zweite Fachgruppe, bei der eine entsprechende fachärztliche Versorgung umgesetzt werden konnte. Zum einen wird hierdurch, ähnlich wie beim Hausarztvertrag, eine Verbesserung der Versorgung der Patienten erreicht. Zum anderen kann somit die rückläufige Vergütung der ärztlichen Leistung aufgehalten werden, da diese Krankenkassengelder nicht in den bundesweiten Finanzausgleich fließen („im Land bleiben“). Hierdurch ist es möglich, die hohe medizinische Qualität im Südwesten zu halten. Die Praxis Mangold/Böck nimmt an diesen 73c-Verträgen der AOK-Patienten teil.

Kohlendioxid verhindert Blähungen nach der Dickdarmspiegelung

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Nur 11 Praxen in Deutschland verfügen derzeit über die CO2-Technologie, anstelle mit Luft durch Kohlendioxid den Darm zu entfalten. Die Praxis Mangold/Böck freut sich, diese Innovation Ihren Patienten anbieten zu können:

Viele Neuerungen in der Vorbereitung und Durchführung haben die Dickdarmspiegelung für die Patienten angenehmer gemacht. Durch den Einsatz von Kohlendioxid kann nun auch das Befinden nach der Spiegelung verbessert werden: Um den Darm gut zu entfalten und somit optimal beurteilen zu können, wird über das Koloskop während der Untersuchung Luft eingegeben. Obwohl versucht wird, diese Luft wieder abzusaugen, bleibt mehr oder weniger davon im Darm (abhängig von Untersuchungsdauer und Gestalt des Darmes). Diese kann, bis sie den Darm wieder verlassen hat, öfters zu Völlegefühl bis hin zu krampfartigen Beschwerden führen. Mit einer neuen Technologie kann man den Darm statt mit Luft mit Kohlendioxid entfalten. Während Luft kaum vom Darm aufgenommen werden kann, wird Kohlendioxid 150 mal besser über die Darmzellen aufgenommen und abgebaut. Auf diese Weise ist der Darm rasch nach der Untersuchung entbläht und macht keine Beschwerden. Wir freuen uns, Ihnen diese neue, nebenwirkungsfreie Technologie anbieten zu können, die das Wohlbefinden bei/nach der Dickdarmspiegelung noch weiter verbessert.

Funktionsdiagnostik für atypisches Sodbrennen

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Sodbrennen ist ein häufiges Problem unserer heutigen Gesellschaft – bis zu 20% der Bevölkerung leidet hierunter. Dazu kommen sogenannte untypische Beschwerden, die zwar durch Rückfluss von Mageninhalt bedingt sind, aber nicht das klassische Brennen hinter der Brust verursachen (z.B. Husten, Räuspern, Schluckbeschwerden usw.). Etwa 60% der Refluxkranken zeigen KEINE erosiven Veränderungen in der Speiseröhre, sind also durch die Magenspiegelung nicht sicher zu diagnostizieren. Aus diesem Grunde muss man in bestimmten Fällen den direkten Nachweis von vermehrter Magensäure in der Speiseröhre führen, d.h. die Magensäure in der Speiseröhre messen. Dies wird in der 24-h-pH-metrie der Speiseröhre getan. Ebenso können die Druckwellen in der Speiseröhre gemessen werden, um Rückschlüsse auf zugrundeliegende Erkrankungen ziehen zu können.

Die Praxis Mangold/Böck kann als eine der wenigen Praxen in Süddeutschland die Messung von Magensäure in der Speiseröhre über 24 Stunden, die Druckmessung (Manometrie) und die Refluxmessung (Impedanzmessung) anbieten. Hierzu steht ein hochwertiges Computer-Mess-System der Firma Standard-Instruments zur Verfügung, über das man die Bewegungen der Speiseröhre, wie auch den zeitlichen Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre graphisch darstellen und quantifizieren kann.